Kompletter Hausstand
Haushaltsauflösung in Fürstenfeldbruck
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Bei einer Haushaltsauflösung wird ein ganzer Hausstand abgebaut: jedes Zimmer, die Küche samt Einbauten, dazu Keller, Dachboden, Garage und Balkon. Abgerechnet wird die Wohnfläche mal dem Satz des Füllgrads, bei 95 Quadratmetern normal belegt also 95 mal 18,00 Euro je Quadratmeter und damit 1.710 Euro. Was sich verwerten lässt, rechnen wir vor dem Angebot dagegen.
- Alle Räume, Küche, Keller, Dachboden, Garage
- Verwertbares wird vorher angerechnet
- Papiere und Fotos werden gesichert, nicht entsorgt
- Normal belegt 18,00 € je m² Wohnfläche
- Normal belegt
- 18,00 € je m²
- Füllgradstufen
- 4
- Besenrein
- 2,40 € je m²
- Aufmaß
- 30 Minuten
Füllgrad
Was in einem Hausstand welchen Weg nimmt
| Gruppe | Üblicher Weg | Was Sie davon haben |
|---|---|---|
| Vollholzmöbel, Werkzeug, Fahrräder | Sichtung und Verwertung | Wird gegen den Räumbetrag gerechnet |
| Polster, Matratzen, Pressspan | Sperrmüll zur Verwertung | Im Quadratmetersatz enthalten |
| Kühlschrank, Herd, Elektronik | Getrennte Erfassung | Beleg für die Hausverwaltung |
| Kleidung und Bettwäsche | Kleidersammlung oder Restmüll | Nach Zustand, ohne Aufpreis |
| Papiere, Fotos, Urkunden | Fundkiste für die Familie | Sie entscheiden, nicht wir |
| Farben, Lacke, Leuchtmittel | Schadstoffannahme | Einzeln im Angebot aufgeführt |
| Die Zuordnung entsteht beim Aufmaß und steht im Angebot. Was sich verwerten lässt, wird vorher gegengerechnet; eine Summe dafür nennen wir erst, wenn wir die Sachen gesehen haben. | ||
Aufmaß
Ein Hausstand ist mehr als die Wohnfläche im Mietvertrag
Eine Haushaltsauflösung betrifft alles, was über Jahre zusammengekommen ist. Die Wohnräume sind dabei der sichtbare Teil. Dazu kommen regelmäßig ein Kellerabteil, ein Dachboden oder Speicher, eine Garage, ein Gartenhaus und ein Balkon, auf dem Blumenkästen, ein Sonnenschirm und meist mehr Erde stehen, als jemand erwartet.
Deshalb fragen wir bei dieser Leistung nach zwei Zahlen: der Wohnfläche aus dem Mietvertrag und der geschätzten Grundfläche der Nebenräume. Beide zusammen sind die Rechengrundlage. Ein Haushalt mit 95 Quadratmetern Wohnfläche und einem Keller von 10 Quadratmetern ist nicht derselbe Auftrag wie 95 Quadratmeter ohne Nebenräume, und es wäre unehrlich, das erst beim Aufmaß zu erwähnen.
Die Wohnfläche ist dabei die verlässlichere der beiden Zahlen, weil sie vertraglich festgehalten ist. Nebenräume stehen seltener mit einer Quadratmeterangabe im Vertrag; dort reicht uns eine Länge mal Breite in Schritten abgemessen, und beim Aufmaß wird sie geprüft.
Was es kostet
Was sich verwerten lässt, und was Geld kostet statt zu bringen
Ein Teil des Hausstands hat auf dem Zweitmarkt noch einen Wert. Diesen Teil sichten wir beim Aufmaß, und was sich absetzen lässt, rechnen wir gegen den Räumbetrag, bevor das Angebot geschrieben wird. Wir nennen vorher keine Summe und versprechen auch keinen Prozentsatz, weil der Zweitmarkt niemandem etwas garantiert. Eine Anrechnung, die auf dem Papier schön aussieht und sich hinterher auflöst, nützt Ihnen nichts.
Realistisch sind die Chancen bei wenigen Gruppen. Vollholzmöbel in gutem Zustand, Werkzeug, Fahrräder, Musikinstrumente, Nähmaschinen, komplettes Markengeschirr und funktionsfähige Elektrogeräte aus den letzten Jahren finden Abnehmer. Alles andere nicht, und das ist der größere Teil.
Was dagegen reine Entsorgungskosten verursacht, ist schnell aufgezählt und beim Aufmaß in zwei Minuten erkannt. Dazu gehören Polstermöbel mit Flecken oder Rissen, Pressspanschränke, die beim Zerlegen auseinanderbrechen, Matratzen, verklebter Teppichboden, Röhrenfernseher und Elektrogeräte, deren Dichtungen porös sind.
Zwei Seiten derselben Wohnung
- Bringt etwas: Vollholzmöbel ohne Wasserschaden, Werkzeug und Maschinen, Fahrräder, Instrumente, vollständige Geschirrserien.
- Bringt nichts, kostet aber auch wenig: Bücher, Textilien in Sammelqualität, Metall und Schrott.
- Kostet: Polster, Matratzen, Pressspan, verklebte Böden, Röhrengeräte, Farben und Lacke.
- Entscheidet sich erst vor Ort: Teppiche, Porzellan, Uhren, Werkzeugkästen mit unklarem Inhalt.
Entsorgung
Papiere, Fotos und Unterlagen werden gesichert, nicht entsorgt
Bei einer Haushaltsauflösung kommen Dinge zum Vorschein, die niemand wegwerfen würde, wenn er sie vorher gesehen hätte. Sparbücher in Kochbüchern, Bargeld in Mantelsäcken, Schmuck in Keksdosen, Fotoalben hinter Schrankwänden, Urkunden in Plastiktüten.
Unsere Regel dazu ist einfach und gilt ohne Ausnahme: Was Schrift, Siegel oder ein Gesicht trägt, geht nicht in den Container. Es kommt in eine Kiste, die Kiste wird als Fundkiste gekennzeichnet, und Sie entscheiden, was damit passiert. Wir sortieren das nicht für Sie, und wir sehen es uns auch nicht genauer an als nötig, um es als Papier zu erkennen.
Wenn Sie wissen, wo bestimmte Unterlagen liegen müssten, schreiben Sie es vorher auf. Ein Zettel mit drei Zeilen ist für die Kräfte vor Ort mehr wert als ein langes Telefonat, weil er am Einsatztag in der Wohnung hängt und nicht im Gedächtnis von jemandem steht, der gerade einen Schrank trägt.
Übergabe
Zwei Haushalte durchgerechnet
Erstes Beispiel, eine Dreizimmerwohnung mit 95 Quadratmetern, normal belegt: Die Schränke sind voll, an den Wänden stehen Kisten. 95 Quadratmeter mal 18,00 Euro je Quadratmeter ergeben 1.710 Euro. Soll die Wohnung danach besenrein übergeben werden, kommen 95 mal 2,40 Euro je Quadratmeter dazu, also 228 Euro. Zusammen sind das 1.938 Euro.
Zweites Beispiel, ein Reihenhaus mit 128 Quadratmetern Wohnfläche, stark belegt: Freier Boden ist nicht mehr zu sehen, die Stapel reichen bis zur Hüfte. 128 Quadratmeter mal 26,00 Euro je Quadratmeter ergeben 3.328 Euro. Hier lohnt es sich zu prüfen, ob die Auflösung auf zwei Tage gelegt wird, weil ein Haus mit Keller und Dachboden an einem Tag selten vollständig leer wird.
Von beiden Beträgen geht ab, was sich verwerten lässt. Steht im ersten Beispiel ein guter Kleiderschrank aus Vollholz in der Wohnung, dazu ein brauchbares Fahrrad und ein Werkzeugschrank, dann sinkt der Betrag im Angebot. Um wie viel, sagen wir nach dem Aufmaß und nicht vorher am Telefon.
Grenzen
Die Küche ist der Raum, der am längsten dauert
In fast jeder Haushaltsauflösung ist die Küche der Raum mit dem höchsten Zeitaufwand je Quadratmeter. Eine Einbauküche ist verschraubt, verklebt, an Wasser und Strom angeschlossen und oft über einem Boden verbaut, der unter ihr anders aussieht als daneben. Dazu kommt der Inhalt: Geschirr, Gläser, Vorräte, Flaschen, Reinigungsmittel.
Soll die Einbauküche abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden, steht das als eigener Posten ab 229 Euro im Angebot. Den Anschluss von Elektro und Wasser macht das Fachhandwerk, nicht wir. Geht die Küche nicht mit, wird sie zerlegt und geht in die Verwertung; ihr Inhalt wird beim Beladen getrennt, weil Glas, Metall, Restmüll und Flüssigkeiten vier verschiedene Wege nehmen.
Rechnen Sie bei einer vollständigen Küche mit einem halben Arbeitstag für diesen einen Raum. Wer das vorher weiß, legt die Wohnungsübergabe nicht auf denselben Nachmittag.
Grundlage
Textilien, Hausrat und die Mengen, die niemand erwartet
Zwei Gruppen überraschen bei fast jeder Auflösung durch ihre Menge. Die erste sind Textilien. Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Vorhänge und Tischdecken füllen aus einem einzigen Schlafzimmer häufig mehr Säcke als das gesamte Wohnzimmer Kartons. Was tragbar und sauber ist, geht in die Kleidersammlung; was fleckig, zerrissen oder feucht gelagert war, geht in den Restmüll, und das lässt sich nicht schönreden.
Die zweite Gruppe ist der Kleinhausrat. Schubladeninhalte, Nippes, Kabel, Schrauben, Kerzen, Blumentöpfe, Vasen, Prospekte. Diese Dinge haben ein geringes Volumen, kosten aber Zeit, weil jedes einzelne angefasst und einer Fraktion zugeordnet werden muss. Genau das ist der Grund, warum eine Wohnung mit vollen Schränken teurer ist als eine mit leeren, obwohl die Quadratmeterzahl dieselbe bleibt.
Nachgefragt
Häufige Fragen zur Haushaltsauflösung
- Wird mir der Wert der Möbel angerechnet?
Ja, soweit ein Wert da ist. Wir sichten beim Aufmaß und rechnen Verwertbares gegen den Räumbetrag, bevor das Angebot steht. Was wir nicht tun: vorher eine Summe oder einen Prozentsatz versprechen. Der Zweitmarkt gibt das nicht her, und eine Zusage, die sich hinterher auflöst, wäre wertlos.
- Wie lange dauert die Auflösung einer Dreizimmerwohnung?
Bei 95 Quadratmetern und normalem Füllgrad ist ein Arbeitstag der Regelfall, mit der Küche eher ein langer Tag. Stark belegt oder randvoll werden es zwei. Kommen Keller, Dachboden und Garage dazu, planen wir von Anfang an zwei Tage ein, damit am Ende des ersten Tages nicht improvisiert werden muss.
- Kann ich einzelne Stücke behalten?
Selbstverständlich. Legen Sie fest, was bleibt, und stellen Sie es in einen Raum oder markieren Sie es deutlich. Was markiert ist, wird nicht angefasst. Sinnvoll ist eine Liste mit Zimmer und Gegenstand, die am Einsatztag in der Wohnung hängt.
- Was passiert mit Lebensmitteln und offenen Flaschen?
Vorräte, Konserven und Getränke werden getrennt entsorgt, Flüssigkeiten dürfen nicht in den Mischcontainer. Was unverdorben und ungeöffnet ist, stellen wir beiseite, damit Sie entscheiden können. Alles andere geht den Weg, den die Trennvorschriften vorgeben.
- Muss die Wohnung am Ende besenrein sein?
Das hängt an Ihrem Vertrag, nicht an uns. Wenn es gefordert ist, steht die besenreine Übergabe mit 2,40 Euro je Quadratmeter im Angebot, bei 95 Quadratmetern also mit 228 Euro. Enthalten sind Fegen, Spinnweben, Aufkleber und Schrauben. Streichen und Spachteln sind Malerarbeiten und gehören nicht dazu.
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Was wir sonst noch räumen
Einen Hausstand ordentlich auflösen
Geordnet statt in einem Rutsch: sichten, anrechnen, trennen, Belege übergeben. Die Grundlage bleibt die Wohnfläche.
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